Meerwasseraquarium, Seewasseraquarium oder RiffaquariumDas Korallenriffaquarium erfreut sich in privaten Haushalten und in für Besucher zugängliche Bereiche von Institutionen |
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Korallenriffaquarium - besonders anspruchsvoll in der Pflege.Die Meerwasseraquaristik ist ein immer beliebter werdendes Teilgebiet unter Aquarianern. In Salzwasseraquarien werden Tiere und Wirbellose gehalten und gepflegt, die in genau der Zusammensetzung des Wassers an: Salzgehalt, Mineralien, Spurenelementen (so wie der gebotenen Temperatur) ihren natürlichen Lebensraum haben. Das bedeutet also, wenn die Bedingungen sich verändern, ist es immer negativ für die Bewohner dieser Unterwasserwelt. Grundsätzlich gilt für alle Arten von Aquarien: je kleiner das Becken, desto pflegeintensiver und arbeitsaufwändiger ist es, das Aquarium zu pflegen. Die Aquarientechnik kann dem Besitzer eines solchen Aquariums helfen das Becken zu pflegen, aber jede Entscheidung welche Technik wie und wann eingesetzt wird liegt in der Verantwortung des Besitzers. Ein Aquarium lässt sich nicht überlisten - die Bedingungen müssen stimmen und konstant gehalten werden. Natürliches Meerwasser ist nicht in jedem Meer gleich. So hat das Rote Meer einen höheren natürlichen Salzgehalt als etwa das Wasser am Great Barrier Reef vor Australien. Deshalb sollte sorgfältig ausgewählt werden, welche Tiere (Fische und Wirbellose) in einem Becken vergesellschaftet werden. Meerwasser enthält eine Lösung der Ionen verschiedener Salze. Für aquaristische Zwecke muss zwingend das entsprechende Wasser hergestellt werden. Dazu wird Leitungswasser durch Umkehrosmose gereinigt und mit Meersalzmischungen (angereichert mit Mineralien und Spurenelementen) auf den für die Bewohner des Beckens geeigneten Salzgehalt angereichert. Mit einem Aräometer wird der Salzgehalt kontrolliert. Im Aquarienhandel wird auch Osmosewasser zu einem günstigen Preis verkauft, so dass für den Betreiber eines kleineren Riffaquariums nicht unbedingt notwendig ist, dieses Zubehör selber zu kaufen.
KorallenriffaquariumEin Korallenriffaquarien sollte eine Temperatur von 24°C nicht unter- und 28°C überschreiten. Das Zubehör wie Pumpen und Beleuchtung erzeugt zumeist so viel Wärme, dass eine zusätzliche Heizung wie in einem Süßwasseraquarium nicht nötig ist. In der Sommerzeit haben viele Aquarianer, die ein Riffaquarium mit Steinkorallen pflegen, Probleme mit der Wassertemperatur. In jedem Fall ist von der Einrichtung eines Aquariums an zu beachten, dass diese empfindliche Wasserwelt nicht einer direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist Weitere Meerwasser-Aquarientypen, die in privaten Haushalten gepflegt werden: Mangrovenaquarium Im Mangrovenaquarium werden Schlammspringer und andere Grundeln, Winker- und Landkrabben gehalten, die in der der Mangrovenzone beheimatet sind. Mangrovenaquarien lassen sich auch als Brackwasseraquarium (halb Salz- halb Süßwasser)pflegen.
Nanoriffaquarium Als Nanoriffaquarien werden Aquarien bezeichnet, die eine geringe Größe aufweisen. In Nanoriffaquarien werden zumeist relativ anspruchslose marine Lebewesen gehpflegt. Denn wie weiter Oben beschrieben, je kleiner das Becken, desto anfälliger sind die Bedingungen. Die auch als Miniriff oder Nanoriff bezeichneten kleinen Becken können aber auch zeitweilig genutzt werden, um den Fischen die Möglichkeit zum ungestörten Laichen zu geben. Rosa Mertens - Kategorie Tiere Übersicht der Artikel · Gesellschaftliche Themen
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