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Esoterik
Hanf (Cannabis) ist eine Pflanzengattung in der Familie der
Hanfgewächse.
Manche Botaniker unterscheiden drei Arten in dieser Gattung:
Cannabis sativa L. - Nutz Hanf
Cannabis indica - indischer Hanf
Cannabis ruderalis - russischer Hanf oder
Ruderal Hanf
andere gehen von einer einzigen Art (Cannabis sativa) aus, und betrachten den indischen und den
russischen Hanf als Unterarten des Nutzhanfes.
Je nach Verwendungszweck wird zwischen Nutz-Hanf ,
Rausch-Hanf bzw. Medizinal-Hanf mit dem Wirkstoff THC und Schmuck-Hanf unterschieden.
Hanf wird 7-8 Meter hoch, in europäischen Breitengraden
zwischen 1.4 und 4 Meter. Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt.
In China wurde er schon vor mindestens 10.000 Jahren genutzt. "Ma", wie die Chinesen den Hanf nannten, lieferte ihnen
nicht nur wohlschmeckende und nahrhafte Samen, auch die Stängel mit ihren nahezu unverwüstlichen Fasern wusste man
schon früh zu schätzen.
Bei den Skythen im heutigen südlichen Russland ist seit 700 v. Chr. der Anbau von
Ruderalhanf als Nutzpflanze sowie die Herstellung und der Export von Seilen bekannt. In einfachen Zelten wurde
Hanf von den Skythen rituell verräuchert und die dabei entstehenden Dämpfe inhaliert.
Die Samen der Hanfpflanze
dienen seit mindestens 2000 Jahren als Nahrungsmittel. Alle 20 essentiellen Fettsäuren sind in ihnen enthalten.
Weiterhin ist auch seit mehr als 2000 Jahren die psychoaktive Wirkung
vom Hanf bekannt. Als Wirkstoffe werden hauptsächlich Cannabinoide genannt
Der Hanf Anbau ist in Deutschland für private Zwecke verboten, gewerblich wird Hanf
genutzt um Kleidung, Matratzen und Kosmetika herzustellen.
Hanf Kleidung bietet anderen Produkten gegenüber entscheidende Vorteile: Hanf Kleidung ist
für Allergiker sowie für Kleinkinder gleichermaßen geeignet, der Rohstoff - die Faser - flockt nicht in
Kleinstpartikeln aus, wie etwa die Baumwolle, Hanf ist resistent gegen Keime, und Hanf ist atmungsaktiv.
Hanf Kosmetik ist nicht auf Tenside aufgebaut, Hanf Kosmetik Produkte wie Shampoo, Hautcremes und dergleichen,
sind deshalb hautverträglicher und anhaltender.
Immer mehr Menschen interessieren sich wieder für eine
Pflanze, die uns schon seit Jahrtausenden als universeller
Rohstoff dient und durch negative Propaganda in den 30iger
Jahren Verruf geriet. So wurde die nützliche Pflanze lange
Zeit nur mehr mit der berauschenden Wirkung in
Zusammenhang gebracht und der Anbau sogar gesetzlich unter
Strafe gestellt. Dabei ist es eine Tatsache, dass von den
Hanfsamen
bis zu den Schäben alles verwertet werden kann und so
viel Kraft und Energie in der ältesten Kulturpflanze
steckt, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen.
Beginnen wir bei den Hanfsamen, die alle
lebensnotwendigen Inhaltsstoffe mitbringen und schon im
alten China als gesundes Nahrungsmittel dienten, da sie
ein Kraftpaket aus Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen
Aminosäuren und hochwertigen Fettsäuren darstellen. Das
aus den Hanfsamen gepresste Hanföl genießt nicht umsonst
den Status eines der besten Pflanzenöle zu sein, da es den
höchsten Gehalt an essentiellen Fettsäuren aufweist. Noch
dazu ist Hanföl das einzige heimische Pflanzenöl, das als
Lieferant für die kostbare GLA (Gamma Linolensäure)
fungieren kann, was auch die Kosmetikindustrie inzwischen
erkannt hat.
Weiter geht es mit den Resten aus der
Hanfölgewinnung, die optimal als hochwertiges Futtermittel
verwertet werden. Die Pflanzen, die aus den Hanfsamen
wachsen, liefern uns robuste und widerstandsfähige Fasern,
die nicht nur in der Textilindustrie Verwendung finden,
sondern auch Plastik und Metall ersetzen können. Kaum
jemand weiss, dass in vielen Fahrzeugen inzwischen Hanf in
Form von Innenauskleidungen, Kofferraumauskleidungen,
Kopfstützen und Getriebeteilen zu finden ist. Im Gegensatz
zu anderen Pflanzen braucht
Hanf
keine chemischen Dünger und keine Unkrautvernichter und
schont somit unsere Umwelt. Hanf wächst schnell nach und
könnte auch der massiven Abholzung unserer Urwälder
entgegenwirken, wenn der Einsatz von Hanfpapier als Ersatz
für „Raubbaupapier“ verstärkt zum Tragen käme. Denn 40 %
der weltweiten Abholzung der Urwälder gehen aufs Konto der
Papierindustrie, die gleichzeitig für eine massive
Vergiftung der Böden und des Grundwassers verantwortlich
ist, bedingt durch die Zellulose-Herstellung und die
Zellstoffbleichung.
Noch nicht genug, gewinnt Hanf
in der modernen Medizin immer mehr an Bedeutung, da viele
Forscher sich inzwischen mit der therapeutischen Wirkung
beschäftigen und das bestätigen, was Kräuterexperten schon
im alten China beschrieben.
Zu guter Letzt kommen
wir zu einem gewichtigen Punkt, der in Anbetracht der
globalen Zerstörung unserer Lebensgrundlage nicht zu
unterschätzen ist: Hanf als umweltschonender Energieträger
mit einer ausgeglichenen C02-Bilanz – natürlich im Sinne
der Nachhaltigkeit!
Tags: Hanf, Cannabis, Ruderalis, Hanf Shampoo, indica, sativa, Wirkstoff THC psychoaktive Wirkung Shampoo, Hautcremes
Kosmetik, Haarpflege, Hanf-Matratze, Kleidung, Weste
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